Rama dama!

Man wird schon komisch von der Seite her angeschaut, wenn man mit einem Müllsack bewaffnet, gebückt auf den städtischen Wiesen, in den Parkanlagen oder auf dem Spielplatz herumläuft… Also sagt man sich immer wieder: „Na, aber ich tu´doch etwas Gutes! Glotzt doch nicht so!“

Wahrscheinlich ist es den wenigsten bewusst, was bzw. warum überhaupt man sich mit Müll von der Straße die Finger schmutzig macht. Die meisten Leute geringschätzen einen wohl als „Pfandflaschensammler“, wenn man mit glasklirrenden Müllbeuteln vorüberläuft.

Unsere Grundschule hier hat letztes Jahr (für uns das erste Mal – meine Großen waren auf einer anderen Grundschule) im Frühjahr zum Rama dama (Bayrisch: Rama d´ama – „Räumen tun wir“) aufgerufen. An einem Samstag durften freiwillige Eltern und Schüler/innen vor der Schule anrücken und dann wurde gemeinsam im umliegenden Stadtgebiet Müll gesammelt. Es wurde für ein „saubereres Geretsried“ geworben und Kinder, solange sie im Grundschulalter sind, sind ja meistens (!) noch für so etwas zu begeistern und hadern nicht, sich damit die Hände schmutzig zu machen.

Für mich war das eine tolle Idee, versuche ich doch permanent, meinen Lieben den Wert unserer Umwelt und Natur zu vermitteln. Und erklärt man den Kindern dann, dass so eine Milchschnitten-Hülle für ein Eichkatzel, das sich daran gütlich tun will, tödlich enden kann, sind sie kaum zu bremsen.

Auch für unsere „größeren“ Kinder würde ich mir so viel Einsicht manches Mal wünschen… oder zumindest so viel, dass es doch unnötig ist, den Müll auf dem Boden liegen zu lassen, damit ihn jemand anderer beseitigen muss… Na gut, dann wenigstens, wenn die „Anti-Anpassungs-Phase“ überstanden ist, dass DANN ein Einsehen kommt, welches bis ins Erwachsenen-Alter bzw. „hohe“ Alter reicht?

Alles unrealistisch, oder?

Also begnügt man sich mit dem Gedanken, dass man doch selbst einen „Gutgeist“ für Tier- und Pflanzenwelt spielt, ignoriert die abwertenden Blicke der anderen und freut sich, wenn man hie und da doch noch einen „Verrückten“ auf der Straße sieht, der eine Alufolie vom Boden aufhebt…

Teuflischer Snack

Endlich darf man wieder wandern gehen! Eben nicht nur in der „unmittelbaren Umgebung“.

Da aber Gegenden wie Kochel, Tegernsee und Walchesee wegen des hohen Andrangs schon kurz vor´m Kollabieren sind, empfehlen sich eher wenig bekanntere und begangene Gipfel. Wir haben an Christi Himmelfahrt auch einen kleinen Gipfel gewählt, an dem wir zwar nicht völlig allein waren, aber mit dem Abstand-Halten keinerlei Probleme unterwegs wie auch am Gipfel hatten.

Beim Anstieg nach oben habe ich sie dann schon entdeckt. Unscheinbare Blätter, und teilweise auch Knospenstände, die etwas teuflisch Gutes verheißen. Und ´runterwärts schließlich hat mich die Lust auf einen süßlichen, teuflischen Snack gepackt und ich habe etwas genascht.

Den krallenartig geformten Einzelblüten hat die Art ihren Gattungsnamen zu verdanken. Das Ährige ist an der Form des Blütenstandes auch leicht zu erkennen. Ansonsten hat die Pflanze aber rein gar nichts Satanistisches an sich – außer vielleicht, dass sie ein teuflisch gutes Wildgemüse ist!

Als Gemüse sind unsere heimischen Teufelskralle-Arten sehr empfehlenswert! Man kann die ganze Pflanze vor der Blüte ernten. Ihre jungen Triebe sind sehr eiweißhaltig, faserarm und zart. Die Blätter schmecken gut als Gemüse, roh oder gekocht (z.B. als kurz gebratenes, gedünstetes, in Püree oder als Spinat) oder auch im Salat. Eierspeisen oder Pizza werden durch Blätter und junge Triebe der Teufelskralle besonders aufgepeppt. Die Knospen erinnern an einen Spargelkopf; sie schmecken roh süßlich wegen enthaltener Zuckeralkohole. Die reifen Blüten schmecken eher mehlig, lassen sich aber dennoch als delikate Dekoration auf Salattellern anrichten.

Bei uns „unten im Tal“ sind die Blüten größtenteils schon geöffnet, die etwas spätere Vegetatiosphase in den Bergen war für mich hier sehr von Vorteil! Und was, bitteschön, ist schon besser am Berg als ein süßer, einweißhaltiger Snack, wenn man schon etwas erschöpft ist von dem langen Marsch?

Heiligtümer

Jeder von uns hat doch so seine Heiligtümer. Ganz wichtige „Dinge“, oder Utensilien, Rituale oder Gewohnheiten, die nahezu essentiell erscheinen. Wenn sie uns fehlen, bekommen wir ein Gefühl der Beklemmnis, den starken Drang, sie möglichst schnell wieder zu erlangen – ja, manchmal ist es sogar ein schlimmes Gefühl der Hilflosigkeit, dass wir ohne sie nicht funktioneren.

Beispiele dafür gibt es viele: Das Heiligtum meines Ältesten ist das Wlan, meiner großen Tochter, fürchte ich, gerade auch. Das meines Mannes ist unser Hund, oder auch sein Rechner? Oder seine Zeitung? Bei meinem Mann ist es schwierig, da gibt es wirklich Vieles, was einem Heiligtum gleich kommt.

Mein kleiner Sohn verehrt zur Zeit Lego Ninjago und für meine Jüngste scheint es in dieser Corona-Zeit, sie warte jeden Tag nur auf die „Spielzeit“ mit ihrem Bruder, wenn er endlich mit den Schularbeiten fertig ist. Denn andere in etwa gleichaltrige Spielkameraden dürfen wir ja nicht treffen.

Ich habe mir diese Woche meine neuen Heiligtümer gegönnt. Ja, gleich zwei davon. Für jeden Fuß einen. Jedes Jahr belohne ich mich mit neuen, und jedes Jahr fühlt es sich fast wie eine Neugeburt an.

Beim ersten Lauf mit ihnen fühlt man sich wie ein Reh, die Schritte gehen so leicht und der Fuß federt quasi von allein ab für den nächsten Schritt.

Solche Heiligtümer machen den Alltag doch irgendwie besser. Kleine Highlights in der täglichen oder wöchentlichen Routine. Und ohne sie ist doch viel schneller die Luft ´raus.

Also, huldigen wir doch weiter unseren Heilgtümern, und versuchen verständnsivoll zu sein, wenn die Heiligtümer unseres Gegenübers nicht unseren Vorstellungen von „gut“ oder „ehrbar“ entsprechen. Solange sie unsere Gesundheit (und die unseres Gegenübers) nicht schädigen, und nicht allzu umweltbelastend sind – lassen wir jedem die Freude an seinen „Götzen“!

Und für mich lassen sich mit den neuen Schuhen auch noch viele Streifzüge durch Wald und Wiesen umsetzen, um weitere Wild- , Wald-, Wiesen- und (Un-)Kräuter zu finden und das Grün zu genießen!

`s Gundermännerle g´schmeckt

Er sticht nicht so heraus wie der Günsel (Ajuga reptans), wie er so blau-lila in Bodennähe herumkriecht, aber wer genau hinschaut, der erkennt die zarten Blütentriebe, die sich vom Boden himmelwärts recken. Denn nur in der Blütezeit erhebt sich der Gundermann (Gelchoma hederacea) aus seinen sicheren Gefilden am Boden und reckt seine Blütenstängel der Sonne und v.a. den Bestäubern entgegen (nicht, dass sie vorbeifliegen und nur beim benachbarten Günsel „ihre Arbeit verrichten“!).

Da ist es doch Zeit, dass wir ihn auch a weng näher betrachten: Die Blättchen erinnern in ihrer Form etwas an Efeu, weswegen er den Artnamen hederacea = efeublättrig hat. Manch einer nennt ihn auch Erdefeu. Aber sonst hat er mit dem Efeu nicht so viel gemein. Er ist zwar auch eine alte Heilpflanze (Achtung! Der echte Efeu (Hedera helix) sollte nur von erfahrenen Pharmazie-Experten aufbereitet werden!), darf aber direkt von der Wiese verkostet und verarbeitet werden, wenn man ihn sorgfältig bestimmt und erkannt hat.

Für einen Sportler hat er auch so einiges parat: Er enthält reichlich Vitamin C, Gerbstoffe (die sind auch an der Heilwirkung beteiligt) und Mineralstoffe, besonders Kalium, welches man als Sportler ja für die Muskelfunktion benötigt.

Ich habe am Wochenende einen Gundermannkuchen für meine Mama gebacken (zugegeben – ein Kuchen ist kein sportliches Rezept – aber wer kann schon ohne Sünde sein?). Sie ist eine waschechte Augschburgerin und hat ´s Gundermännerle aber noch nie g´schmeckt. Der Kuchen hat ihr aber dann doch g´schmeckt, meinem 2-Jährigen Neffen auch. Alle anderen haben von einem „Kräuterkuchen“ erstmal Abstand genommen… da gibt es noch ein Stück Weg, den ich innerhalb der Familie für meine Wiesenkräuter bereiten muss… Kräuter und Kuchen – wie kann das zusammenpassen?

Wer´s ausprobieren will: hier ein wirklich g´schmackiges Rezept von einem Profi in Sachen Kräuterkunde und -küche:

https://www.pflanzenlust.de/gundermannkuchen/

Und wen danach doch das schlechte Gewissen plagt – Zeit, die Laufschuhe ´raus zu holen!

Hinweise zur Verwendung von Wildpflanzen

Sommersport ist wieder angesagt!

Die Spielplätze sind wieder geöffnet! Und damit die Trimm-Dich-Pfade bzw. Bewegungsparcours oder Sportplätze ebenso! Warum also noch zögern, wenn einen der Bewegungsdrang ergreift?

Ja, das Wetter spielt in diesen Tagen mal wieder nicht so ganz mit. Der gefühlte späte Wintereinbruch (ganz ehrlich, am liebsten würde ich die Heizung wieder anmachen!) stellt dem Bewegungsdrang im Freien eine klitzkleine Hürde in den Weg. Aber davon sollte man sich jetzt nicht abschrecken lassen. Reden wir ihn uns doch einfach schön: Es kann ja dann doch ganz erfrischend sein!

Also, die langen Sport-Tights und die Sweat-Jacken übergezogen und los geht´s!

In Geretsried gibt es einen wirklich ausführlich beschilderten, und damit gut angeleiteten Bewegungs-Parcours im Wald. Dort können die Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und entsprechend dem Fitness-Level ausgeübt werden. Das Tolle ist – die Kinder können dort herumtoben und -hampeln, balancieren, turnen und Mama (oder Papa) kann derweil auch ihr/sein sportliches Können trainieren, verbessern oder sich einfach in Schwung bringen!

Wer sich erstmal einen Überblick verschaffen möchte, schaut doch einfach mal rein:

https://www.geretsried.de/bewegungsparcours

Und wem dabei nicht ordentlich warm wird – der trinke doch danach einen Tee aus frischen Himbeer- oder Brombeer-Blättern (davon gibt es auch reichlich im Wald) – das erwärmt den gesamten Organismus und ist auch noch gesund!

Es grünt so hellgrün…

Heute früh bei meinem morgendlichen Lauf habe ich es wieder genießen dürfen: die frisch-grüne Atmosphäre unserer Wälder! Gerade dieses frische, junge Grün weckt in uns doch auch erst richtig unsere Lebensgeister!

Vor kurzem war auch mein jüngerer Sohn mit dem Rad dabei und stellte verzückt fest: „Jetzt ist es so schön hellgrün im Wald!“ Ja, genau – hellgrün, und nicht so satt grün wie im Sommer! Warum ist das so, hat er mich dann gefragt.

Die meisten Blätter sind für uns ja eigentlich erstmal schlicht eines: einfach grün. Für das „Blattgrün“ ist der Farbstoff „Chlorophyll“ verantwortlich, von dem die meisten sicher im Biologie-Unterricht schon etwas gehört haben (ja, da war etwas mit der Photosynthese und so, genau). Neben dem Blattgrün gibt es in Laubblättern aber auch noch Gelbtöne und Rottöne, die wir v.a. im Herbst bei der Herbstfärbung wahrnehmen, wenn das Chlorophyll eingelagert bzw. abgebaut wird. Die anderen Farbstoffe (Gelb von den „Carotinoiden“ und Rot von den „Anthocyanen) sind aber auch im Frühling und Sommer vorhanden.

Im Frühling muss der Baum erstmal auch mit dem Aufbau frischen Chlorophylls beginnen, da nur ein kleiner Teil eingelagert war. Durch den geringeren Anteil Chlorophyll sieht man die gelben Farbstoffe (Carotinoide) und die roten (mancher Austrieb ist auch erstmal tiefer rot!) zunächst mal besser, da deren Farben die Farbe des bisher nicht oder kaum vorhandenen Chlorophylls überlagert. Wenn dann die Produktion des Chlorophylls nach und nach anläuft, der grüne Farbstoff sich nach und nach mehr anreichern kann, bekommen die Blätter ihre charakteristische, sattgrüne Farbe.

Puh, für Kinder im Grundschulalter habe ich mir etwas schwerer getan. Nachdem ich mit drei verschiedenen Farbstoffen im Blatt, gelb, rot und grün, herumdoziert habe, und sagte, vom Grün müsste der Baum im Frühling erst noch mehr herstellen, kam natürlich prompt die Frage: warum ausgerechnet nur grün noch mehr gemacht wird, und nicht noch mehr gelb und rot…?

Und dann sind wir bei der Photosynthese angelangt…

Aber zumindest den hellgrünen Blattaustrieb konnte ich damit erklären. Hätten Sie´s gewusst?

Fluch um den Riesen-Bärenklau – zurecht?

Hört man etwas vom Riesen-Bärenklau, geht das „G´schrei“ schon los: „Das muss gemeldet werden!“, „Der g´hört weg!“, „Hochgiftig, das Zeug!“

Derweil ist der Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) – auch Herkulesstaude genannt; und dieser Name wird ihrem stattlichen Erscheinungsbild schon eher gerecht – tatsächlich keine Giftpflanze im klassischen Sinn. Der Kontakt mit ihrem Pflanzensaft macht unsere Haut extrem lichtsensibel – und damit ist sie in Verbindung mit Sonnenstrahlen für uns phototoxisch.

Auf mich übt dieser Riese eine ungeheure Faszination aus. Welche Wuchshöhe er innerhalb kürzester Zeit erreicht und welch wirkungsvollen Abwehrmechanismus gegen Fraßfeinde er entwickelt hat. Denn letztendlich sind diese Furocumarine (so heißen die im Saft enthaltenen Giftstoffe) nichts anderes als ein Schutz gegen Feinde. Schade nur, dass sich der Riesen-Bärenklau damit auch unter uns große Feinde gemacht hat.

Aber, der Reihe nach: Wenn man heute etwas über den Riesen-Bäreklau liest, dann zumeist, dass es ein aggressiver, invasiver Neophyt ist. Die im Kaukasus heimische Pflanze wurde dem Fürsten von Metternich auf dem Wiener Kongress 1815 vom russischen Zar Alexander in Form von Samen zum Geschenk gemacht. Zunächst als Zierpflanze eingesetzt, sah man in ihr dann später irrtümlicherweise eine Honigbienenweide bzw. Böschungsbefestigung. Somit hat der Mensch die Verbreitung der heute so unliebsamen Mega-Pflanze in Europa stark vorangetrieben.

Heute wird sie eben vielerorts bekämpft, weil der Haut-Kontakt mit der Pflanze zu solch schweren Verbrennungen führen kann, dass auch Hauttransplantationen vorgenommen werden müssen. Sicherlich hat diese doldenblütige Schönheit nichts in Siedlungsgegenden zu suchen, aber dort, wo sie „versteckt“ in feuchten Lichtungen noch Raum für ihre bis zu 3m hohe imposante Wuchsform findet, da sollte sie uns doch weiterhin ein Gefühl von einem urzeitlichen, mysthischen Wald vermitteln dürfen.

Ich habe bei uns im Wald ein paar Exemplare entdeckt, die offenbar (vorerst) noch stehen bleiben dürfen, wofür ich äußerst dankbar bin! Denn ich laufe bei meiner Joggingrunde schon das gesamte Frühjahr daran vorbei und bin jedes mal beeindruckt, mit welch hoher Geschwindigkeit ihre Gestalt an Größe, Masse und auch Schönheit zunimmt.

Bald will ich mit meinen Kindern mal vorbei spazieren – sie sind schon ganz neugierig („Mama, wann gehen wir endlich zu der Riesen-Pflanze?“) – und ihnen diesen Fluch um die exotischen Saurier-Pflanzen aber auch den Respekt und die Begeisterung für ihre natürliche Umgebung erklären. Vielleicht hilft meine angewandte Pädagogik, dass sie später einmal genauer hinsehen, alles aus verschiedenen Perspektiven betrachten bzw. den Dingen Zeit lassen, ihren natürlichen Weg beobachten, bevor sie sich für das bewusste Eingreifen entscheiden.

Was ist Oekomama?

Das ist Oekomama

Allen da draußen, die sich auch nur einen Hauch davon angesprochen fühlen, soll hier vermittelt werden, was wir hier fü einen Schatz vor unserer Tür haben. Die Umwelt, Wald, Wiesen, Berge, Flüsse (hier: die Isar), die uns umgeben, bergen so viele Schätze und Möglichkeiten für Genuss, Gesundheit und Lebensfreude! Das fängt schon bei den Kleinen an. Mein jüngerer Sohn meinte neulich beim Radeln: „Schau mal, wie schön hellgrün der Wald jetzt ist!“

Klar, er meinte damit den Frühjahrs-Austrieb unserer schönen Buchenwälder, die hier vorherrschen. Aber, dass er das überhaupt mal wahrnimmt, ist für einen 8-Jährigen eine starke Leistung!

Dazwischen haben wir natürlich die Herausforderung, die gerade jetzt in Corona-Zeiten besonders an Bedeutung gewinnt, das digitale Leben und Miteinander auszubauen. Neben Freude an Umwelt und Natur muss es auch Raum für die Mediennutzung und dem sinnvillen Umgang und den Nutzen der Digitalisierung geben. Diesen Spagat müssen viele von uns zuhause leisten.

Also, Wissen und Achtung für unsere Umwelt vermitteln und ausleben, aber eben nur in einem „möglichen Maß“. Ein Maß das einerseits für die Familie erträglich ist: Wenn es meine erstklassige vegetarische Kartoffelsuppe mit Wildkräutern, auf die ich mich schon seit dem Morgen freue, serviere, kommt halt doch die Nörgelfrage dazwischen: „und wo sind die Würschtl?“… Und ein Maß, das für die Natur vertrglich ist: Der Bärlauch z.B., den wir vor unserer Haustür finden, könnte gerade mal für meine Familie reichen, aber wir lassen eben immer etwas stehen, damit es nächstes Jahr noch etwas gibt und wir den hiesigen Bestand nicht gefährden.

Oekomama soll also

  • Freude an der Umwelt und Unweltschutz
  • Nähe zur Natur, Begeisterung für Pflanze und Tier
  • Genuss und Gesundheit
  • Lust und Freude an Bewegung in der Natur
  • Achtsamkeit und Offenheit
  • UND NICHT PERFEKTIONISMUS

vermitteln.

Einfach natürlich authentisch.

Man kann es doch mal versuchen.